Beziehungskrise durch chatten

Wer in einer Partnerschaft lebt, sollte sich durchaus über die Gefahr einer echten Beziehungskrise im klaren sein.

So ist es schon mal gar nicht so klug, heimlich zu chatten – also ohne, dass der Partner oder die Partnerin informiert ist. Es gibt so dumme Zufälle, an die glaubt man gar nicht. Irgendwann kommt´s doch heraus und dann ist die Beziehung im schlimmsten Fall beendet. Solche Krisen kann man durchaus vermeiden.

Wer eine Partnerschaft hat und chattet, muss seinen Teil dazu beitragen, dass die Beziehung transparent gepflegt wird. Mit lügen und heimlichen Chatbekanntschaften ist es nur eine Frage der Zeit, bis der grosse Knall kommt. Viel besser ist es, offen über sein Chat-Bedürfnis zu sprechen und zu klären, warum man gerne chatten möchte – denn nicht immer steckt dahinter die Absicht, mit anderen zu daten. Oft ist es auch nur der Austausch von Gleichgesinnten zu fachbezogenen Themen – aber genau das muss man dem Partner oder der Partnerin deutlich machen. Das geht am besten, wenn diese einfach mal beim chatten zuschauen können.

Dating mit Chat-Bekanntschaften

Bei vielen Chattern entsteht schnell die Absicht, sich mit Chatbekanntschaften zu treffen. Wer in einer Beziehung lebt, sollte das grundsätzlich IMMER abklären – alles andere wäre der Anfang vom Ende. Spielt der Partner oder die Partnerin nicht mit, wird es ernst – Hintergehen oder nicht ? Unser Tipp ist ganz klar: Fair Play und natürlich nicht hintergehen. In einer Beziehung lebt man zusammen und stellt seine Interessen nicht vor denen der Partner.

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Für viele Partner ist die Alternative eine

Offene Beziehung

Immer mehr folgen dem Trend einer offenen Beziehung, bietet diese doch ganz offensichtliche Vorteile. Hierbei ist es allerdings ABSOLUTE Pflicht, dass sich Partner in der Beziehung wirklich grenzenlos vertrauen und Eifersucht tabu ist – ansonsten ist es schnell vorbei und man landet wieder in der „geschlossenen“.

Die Vorteile einer offenen Beziehung liegen auf der Hand. Man kann jederzeit neue Leute kennenlernen und vielleicht auch mal das eine oder andere „neue“ ausprobieren. Das die normale Partnerschaft dabei nicht vernachlässigt wird, sollte allen Beteiligten klar sein. Natürlich sollten auch die Dating-PartnerInnen darüber informiert sein, dass man in einer Beziehung lebt.
Eine offene Beziehung ist eine grosse Herausforderung und kann sich sehr positiv auswirken, wenn sich alle Beteiligten grenzenlos vertrauen und Eifersucht
kein Thema ist

Eine offene Beziehung bietet sich natürlich nicht für alle Partnerschaften an. Zumindest ist dafür eine feste Basis mit wahnsinnig viel Vertrauen wichtig – für Beziehungen, die gerade am Anfang stehen, ist diese Form kaum geeignet.

Doch Vorsicht – eine offene Beziehung funktioniert nicht, wenn:

Jemand unehrlich ist

Jemand übermässig eifersüchtig ist

Sich nicht BEIDE an Safer-Sex Regeln halten

Nicht offen über Erlebnisse und Erfahrungen
gesprochen werden kann

Dates mit Dritten Überhand nehmen

Jemand den Unterschied zwischen Sex und Liebe nicht erkennt und das Gefühl entwickelt, dass „geteilt“ werden muss

Mit einer offenen Beziehung müssen sich also immer beide Parteien einverstanden erklären, alles andere funktioniert nicht. Wer den Wunsch nach einer solchen Beziehung hat, sollte das auch ruhig ansprechen – aber auch Geduld haben, denn für viele ist diese Form einer Beziehung noch absolutes Neuland.